Kontakte finden und Netzwerke knüpfen
Vielversprechender Auftakt der Industrie- und Kontaktbörse in der Messe Chemnitz

Zu den Gästen am Messestand der Druck- und Verlagsgesellschaft gehörte auch Elke Fischer (re.) von Fischer-NET(Z), einer Plattform für Unternehmerkontakte, die sich im Gespräch mit Fanziska Irmscher (li.) und Stephanie Wilfert über die Web-to-print-Anwendung informierte.
Chemnitz. Nach dem Erfolg der Chemnitzer Industriebörse, die 2010 mit rund 30 Firmen in die Industrie- und Technologiefachmesse für Südwestsachsen eingebettet war, wurde im Mai dieses Jahres ein Treffen kleiner und mittelständiger Unternehmen aus der Region erstmals als bewusst partikulare Plattform und somit als eigenständige Veranstaltung durchgeführt.
Am 25. Mai hatte die Industriebörse Chemnitz in der Messe ihre Premiere und wurde von den Wirtschaftsförderern aus Mittelsachsen, dem Landkreis Zwickau, dem Erzgebirge, dem Vogtland und aus Chemnitz sowie von der Handwerkskammer und der Industrie- und Handelskammer Chemnitz begleitend unterstützt.
Als ein sehr gutes Instrument für den Mittelstand, um effektiv und konzentriert nach neuen Kontakten Ausschau zu halten, prognostizierte Ulrich Geissler, Geschäftsführer der Chemnitzer Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH, bereits im Vorfeld der neuen Kontaktbörse Erfolg. „Die Vernetzung in der Region ist gerade für kleine Unternehmen und Handwerksbetriebe wichtig. Die Beteiligung aller Wirtschaftsförderer der Region Chemnitz an der Vorbereitung dieser Veranstaltung zeigt unser gemeinsames Interesse, die Unternehmen dabei zu unterstützen“, so Geissler, der positive Effekte für die Wirtschaft in der Region erwartete, da die Industriebörse speziell für kleinere Unternehmen eine kosten- und zeitsparende Präsentationsmöglichkeit bietet, ohne Einschnitte in ihrer Personalplanung befürchten zu müssen.
Die Rechnung scheint aufgegangen zu sein, denn die erhoffte Ausstellerzahl von mindestens hundert Teilnehmern wurde mit 178 recht stattlich erfüllt, und einer anfänglich verhaltenen Kontaktaufnahme folgten schon bald interessante Fachgespräche, in denen gegen Nachmittag auch zunehmend Messebesucher einbezogen werden konnten. Die Unterbringung aller Aussteller in einer Messehalle war sicher im Interesse einer Kontaktbörse, hatte jedoch begrenzte Ausstellerfläche zur Folge. Vornehmlich verarbeitendes Gewerbe gehörte zu den Messeteilnehmern, wobei kleine und mittelständige Firmen der Metallbranche dominierten. Hinzu kam eine beachtliche Anzahl von industrienahen Dienstleistern, deren Spektrum vom IT-Sektor über Teile- und Komponentenzulieferer bis hin zu Ausbildungseinrichtungen und Werbeagenturen reichte.
Mit in Chemnitz dabei war auch die Druck- und Verlagsgesellschaft Marienberg mbH, die mit ihren Unternehmensbereichen Kreativagentur, Verlag, Druck und IT-Service auf ein umfassendes Medienangebot für ein breites Unternehmerspektrum verweisen kann. Punkten konnte das mittelständige Unternehmen dabei mit der computergestützten Präsentation der innovativen Web-to-print-Anwendung.