Zu vielen Gelegenheiten setzen wir uns sowohl mit Aspekten der sächsischen Landtagsgeschichte als auch mit den Biografien der Vertreter des Hauses Wettin auseinander und bleiben damit dem Leitgedanken von König Johann treu:

„Denn nur aus den noch lebendigen Wurzeln der Vergangenheit kann die Zukunft kräftig erblühen. Wehe dem Volke, das mit seiner Vorzeit gebrochen hat; es hat auch keine Nachwelt zu erwarten.”

Das könnte sowohl auch die Lebensmaxime des Historikers Dr. Albert Prinz von Sachsen sein, dem wir mit seinen Büchern und Vorträgen vor allem seit der Wende zahlreiche wertvolle Ansätze zur Identitätsfindung verdanken.

Dabei hat er es immer wieder verstanden, Sachsen in den europäischen Kontext zu stellen, in den es schon immer gehört hat und wohin es mit der deutschen Einheit endlich zurückgekehrt ist.

Mit dem vorliegenden Buch „Königreich Sachsen. Traditionen in Schwarz und Gelb 1806 – 1918” erweckt er eine Epoche unserer Geschichte zum Leben, die durch das Spannungsfeld zwischen Konservativismus und Liberalität gekennzeichnet war.

Damit finden frühere Publikationen wie „Die Wettiner in Lebensbildern” und „Die Albertinischen Wettiner” als Könige von Sachsen oder auch die vergleichende Studie „Bayern und Sachsen” ihre wissenschaftliche Weiterführung und Vertiefung.

Angesichts der Verbundenheit und Wertschätzung, die wir Sachsen unserer Geschichte und damit auch den Königen aus dem Haus Wettin entgegenbringen, bin ich mir sicher, dass dieses Werk über die Fachwelt hinaus die positive Aufnahme einer breiten Leserschaft finden wird.

Erich Iltgen

 

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